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Virtuelle AquaFitness-Kurse: Wie digitale Trainingsangebote Bäder entlasten können

Virtuelle AquaFitness-Kurse: Wie digitale Trainingsangebote Bäder entlasten können

Der Fachkräftemangel stellt viele Bäderbetriebe vor eine schwierige Aufgabe: Gesundheits- und Kursangebote werden nachgefragt, gleichzeitig fehlen qualifizierte Trainerinnen und Trainer oder personelle Kapazitäten, um zusätzliche Kurszeiten anzubieten.

Eine mögliche Antwort darauf sind virtuelle und hybride AquaFitness-Kurse.

Was an Land durch digitale Trainingsplattformen längst etabliert ist, erreicht zunehmend auch die Schwimmbäder: Professionell produzierte Trainingseinheiten werden über Bildschirme am Becken ausgespielt und ermöglichen angeleitete Bewegung im Wasser – auch dann, wenn kein Trainer unmittelbar am Beckenrand zur Verfügung steht.

Was ist virtuelle AquaFitness?

Bei virtueller AquaFitness folgen die Teilnehmer den Übungen eines professionell produzierten Trainingsvideos. Über einen Bildschirm am Beckenrand werden Bewegungsabläufe, Intensität und Übungswechsel vermittelt.

Je nach System und Betriebskonzept können solche Angebote fest in einen Kursplan integriert, automatisiert gestartet oder als On-Demand-Angebot bereitgestellt werden.

Virtuelle Kurse müssen klassische AquaFitness-Kurse dabei nicht ersetzen. Besonders interessant ist die Kombination verschiedener Formate:

Live-Kurse mit Trainerinnen und Trainern, hybride Angebote und vollständig virtuelle Kurseinheiten können sich gegenseitig ergänzen.

Dadurch entsteht ein flexibleres Kursangebot.

Warum virtuelle Kurse für Bäder interessant werden

Bäder stehen heute unter erheblichem wirtschaftlichem und organisatorischem Druck.

Wasserflächen müssen sinnvoll genutzt werden. Gesundheitsangebote sollen ausgebaut werden. Gleichzeitig fehlen vielerorts Mitarbeiter und qualifizierte Kursleiter.

Genau an dieser Stelle können virtuelle AquaFitness-Angebote einen neuen Handlungsspielraum schaffen.

1. Zusätzliche Kurszeiten trotz begrenzter Personalressourcen

Ein virtueller Kurs benötigt nicht für jede Einheit einen eigenen Trainer am Beckenrand. Dadurch können zusätzliche Angebote entstehen, ohne die vorhandenen Trainerkapazitäten im gleichen Umfang erhöhen zu müssen.

2. Bessere Nutzung von Nebenzeiten

Nicht jede Wasserfläche ist über den gesamten Betriebstag gleich stark ausgelastet.

Virtuelle Angebote können dazu beitragen, freie Zeiten mit zusätzlichen Gesundheits- und Bewegungsangeboten zu aktivieren.

3. Höhere Verlässlichkeit

Krankheit oder kurzfristige personelle Ausfälle können bei klassischen Kursmodellen schnell zu Absagen führen.

Automatisierte Kursformate können dabei helfen, das Angebot verlässlicher zu gestalten.

4. Neue Kombination aus Live und Digital

Die Zukunft muss nicht „Trainer oder Bildschirm“ heißen.

Gerade hybride Modelle sind interessant: Trainer können durch professionell produzierte Inhalte unterstützt werden, während andere Kurszeiten vollständig virtuell angeboten werden.

So kann Personal gezielter dort eingesetzt werden, wo persönliche Betreuung besonders wichtig ist.

Hydrohex bringt virtuelle AquaFitness ins Schwimmbad

Einer der Anbieter, der sich auf diesen Bereich spezialisiert hat, ist Hydrohex.

Die Plattform ermöglicht es Schwimmbädern, Thermen, Fitnessanlagen und anderen Einrichtungen, professionell produzierte AquaFitness-Kurse über Bildschirme direkt am Becken anzubieten.

Kurse können geplant und automatisiert abgespielt werden. Dadurch sind sowohl betreute und hybride Anwendungen als auch virtuelle Kursangebote ohne anwesenden Trainer möglich.

Für Bäder entsteht damit eine interessante Möglichkeit, ihr bestehendes Kursangebot zu ergänzen und insbesondere bei begrenzten Trainerkapazitäten zusätzliche Angebote zu schaffen.

Wenn virtuelle Kurse auf den AquaRider® treffen

Für AquaKinetics ist diese Entwicklung besonders interessant.

Denn auch beim AquaRider® geht es nicht allein um ein Trainingsgerät.

AquaCycling verbindet die besonderen Eigenschaften des Wassers mit einem kontrollierbaren und gelenkschonenden Training. AquaKinetics entwickelt daraus komplette Gesundheits- und Bewegungssysteme für Bäder, Thermen, Reha-Einrichtungen und Gesundheitsanbieter.

Der nächste logische Schritt könnte deshalb darin liegen, AquaCycling stärker mit digitalen und virtuellen Trainingsformaten zu verbinden.

Zwischen AquaKinetics und Hydrohex gibt es bereits Gespräche darüber, zukünftig auch speziell auf den AquaRider® abgestimmte Trainingsinhalte zu produzieren.

Denkbar wären professionell aufgezeichnete AquaRider®-Kurse, die Bäder über ein virtuelles Kurssystem einsetzen können.

Damit könnten perspektivisch drei Angebotsformen entstehen:

Live: klassische AquaRider®-Kurse mit Trainer.

Hybrid: Trainer vor Ort kombiniert mit professionellen digitalen Trainingsinhalten.

Virtuell: AquaRider®-Kurse über Bildschirm, die zu festgelegten Zeiten auch ohne anwesenden Kursleiter durchgeführt werden können.

Ob und in welcher Form diese Zusammenarbeit umgesetzt wird, ist derzeit noch Gegenstand der Gespräche.

Die Perspektive ist jedoch spannend.

AquaCycling unabhängig von einzelnen Trainerkapazitäten denken

Für Bäder könnte die Verbindung von AquaRider® und virtuellen Kursangeboten einen entscheidenden Vorteil haben.

Ein Betreiber investiert nicht nur in Trainingsgeräte, sondern kann daraus ein skalierbares Kursangebot entwickeln.

Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels verändert das die entscheidende Frage.

Nicht mehr nur:

„Haben wir einen Trainer, der diesen Kurs durchführen kann?“

Sondern:

„Wie können wir unser Kursangebot so organisieren, dass es auch mit begrenzten personellen Ressourcen zuverlässig funktioniert?“

Digitale Trainingssysteme können ein Teil dieser Antwort sein.

Live erleben beim AquaRider® Weltrekord in Freiamt

Am 19. September 2026 können sich Bäderbetreiber, Stadtwerke, Thermen, Gesundheitsanbieter und Interessierte selbst einen Eindruck verschaffen.

Beim AquaRider® Weltrekord und Gesundheitstag in Freiamt treffen AquaCycling und virtuelle AquaFitness aufeinander.

Die AquaRider® sind während des Weltrekordversuchs im Live-Betrieb zu erleben. Gleichzeitig präsentiert Hauptsponsor Hydrohex sein virtuelles AquaFitness-System vor Ort.

Damit wird der Weltrekord auch zu einem Treffpunkt für eine Frage, die für die Bäderbranche in den kommenden Jahren immer wichtiger werden dürfte:

Wie können wir mehr Gesundheitsangebote im Wasser schaffen, obwohl personelle Ressourcen knapper werden?

Virtuelle Kurse werden Trainerinnen und Trainer nicht überflüssig machen.

Sie können Bädern aber helfen, ihr Angebot zu erweitern, Nebenzeiten besser zu nutzen und vorhandenes Personal gezielter einzusetzen.

Und genau darin liegt ihr Potenzial.

AquaKinetics® – Bewegung im Wasser. Gesundheit mit System.

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